Podkletnov - Abschirmung der Schwerkraft durch Supraleiter

Inhalt

 

1. Grundlagen

2. Versuchsaufbau

3. Versuchsbeschreibung

4. Weitere Forscher

5. Funktion

6. Film zum Thema

7. Versuche mit Hochtemperatur-Supraleitern

9. Quellen

 

 

1. Grundlagen

 

Der russische Forscher Jewgeni Jewgenjewitsch Podkletnow, international auch als Eugene Potkletnov bekannt, ist Materialwissenschaftler und war früher an der Universität Tampere in Finnland tätig. Er ist eine Fachkraft auf dem Gebiet der Supraleiter.

 

Bei einem Versuch im September 1992 teste er die Eigenschaften einer supraleitenden Scheibe mit einem Durchmesser von ca. 20-30cm.

 

Die Scheibe war dabei auf Dauermagneten schwebend angeordnet, durch flüssiges Helium gekühlt und wurde durch zwei seitlich angeordnete Spulen in Drehung versetzt. Die Drehzahl betrug laut eigenen Aussagen 5000 U/Min.

 

2. Versuchsaufbau

 

Podkletnow Versuchsaufbau
Podkletnow Versuchsaufbau

 

3. Versuchsbeschreibung

 

Während der Versuch durchgeführt wurde, kam ein Kollege mit einer Zigarrette in das Labor und blies den Rauch Richtung Versuchsaufbau.

 

Der Rauch blieb kurzzeitig vor dem Versuchsaufbau stehen, als wenn er gegen eine Wand geblasen worden wäre, um danach direkt am inneren Rand des unsichtbaren Feldes aufzusteigen. Das Feld befand sich direkt oberhalb der rotierenden Scheibe.

 

Weitere Versuche zeigten, dass Gewichte die in diese Zone gehalten wurden, ca. 2% an Gewicht verloren.

 

Um herauszufinden ob sich dieser Effekt auch in Räumen oberhalb vom Versuchsaufbau nachgewiesen werden kann, ging Podkletnow mit anderen Kollegen und einem Messgerät für den Luftdruck in den Raum, der sich ein Stockwerk über dem Versuchlabor befand. Sie konnten eine Abnahme des Luftdruckes genau an der Stelle messen, an der sich ein Stockwerk tiefer der Versuchsaufbaus befand.

 

Damit konnte ausgeschlossen werden, dass der Effekt durch Luftveränderungen durch das Helium hervorgerufen wurde, welches zur Kühlung verwendet worden ist. Weiterhin wurde damit bewiesen, dass der Effekt nicht durch Betonwände und Stahlarmierungen abgeschirmt wurde.

 

Er kam nicht mehr dazu diese Effektan der Universität weiter zu erforschen und weitere Ergebnisse zu veröffentlichen. Inzwischen arbeitet er nicht mehr an der Universität.

 

 

4. Weitere Forscher

 

An der Universität von Huntsville/Alabama arbeitet die chinesische Physikerin Dr. Ning Li. Sie arbeitet mit der NASA zusammen und forscht auf dem Gebiet der Gravitation.

 

Ihre Versuche und Formeln zeigen, das Podkletnows Versuche zu erklären und auch zu berechnen sind. Sie wollte mit Ihren Berechnungen und Ergebnissen hierzu an die Öffentlichkeit gehen. Ob dies bereits statt gefunden hat ist unklar.

 

 

5. Funktion

 

Im OU- Forum wurde eine mögliche Erklärung für die Antigravitativen Effekte eines sich rotierenden Körpers wie Die Glocke besprochen. Der Ansatz ist dort im Kap. 4.1 nachzulesen. Wenn wir einen Teil davon auf den Versuch von Podkletnow anwenden, würde das folgendes bedeuten:

  1. In Ferromagnetischen oder Ferroelektrischen Material wird bei vorhandener Curie-Temperatur das Material paramagnetisch. Es verliert in diesem Zustand all seine magnetischen Eigenschaften.
  2. Durch den Supraleitenden Zustand de Materials können sich die Elektronen nahezu verlustfrei im Material bewegen.
  3. Wenn wir diesen Zustand haben und den festen Körper beschleunigen, richten sich die einzelnen Moleküle, Atome gleich aus (polarisieren)
  4. Durch die hohe Drehzahl bildet sich danach "im" Material ein Potentialgefälle (z.B. Außen mehr Elektronen und innen weniger = Hochspannung im Material (Skineffekt))
  5. Nach überschreiten des Sättigungsniveaus der Elektronenmenge an der Oberfläche (außen), kommt es zu einer Krümmung des Raumes im Skalarwellenbereich der Elektronen wodurch der Raum in der Nähe der Hochspannung gedehnt wird.
  6. Durch diese Dehnung werden die um Raum enthaltenen Konstanten wie Zeit, Gewicht und Temperatur (Molekularschwingung) verändert und es kommt zu einer Levitation.

 

Bei dem Supraleiter von Podkletnow haben wir es mit einem festen Körper und nicht mit einem Fluid zutun. Trotzdem ist es den Elektronen durch den supraleitenden Effekt möglich, sich nahezu verlustfrei im Material zu bewegen.

Weiterhin wurde die Scheibe von Podkletnow in Rotation versetzt.

 

Daher könnte es sein, das bei dem Versuchen von Podkletkow auch zu dem oben genannten Effekt kommt, das es zu einem Potentialunterschied im Material kommt, und dadurch eine Massereduzierung oberhalb der Scheibe stattfindet. Leider ist nicht bekannt ob es Versuche mit einer supraleitenden rotierenden Scheibe gab, bei einer höheren Drehzahl als die besagten 5000 U/Min.

 

 

6. Film zum Thema


Im Film "Auf dem Weg zum Ufoantrieb" wird tiefer auf die Forschungen von Podkletnov und anderen Forschern zu diesem Thema und Phänomen eingegangen.

 

 

7. Versuche mit Hochtemperatur-Supraleitern


Seit dem Experimenten mit Quecksilber und flüssigen Helium (Glocke) und den Versuchen von Podkletnov, haben sich auch die Supraleiter weiterentwickelt.


Es gibt heutzutage bereits für Schulversuche fertige Experimentiersets, mit denen sich der Interessierte aus einem Gemisch aus Y2O3 , BaCO3 , CuO einen Hochtemperatur-Supraleiter selbst herstellen lässt. Dies Material wird bei der Verwendung von handelsüblichen flüssigen Stickstoff supraleitend. 


Die Kosten müssten bei der benötigten Menge an Supraleitergemisch für eine 20-30cm-Scheibe bei ca. 1 - 2.000.- € liegen. Weiterhin würde ein entsprechend großes Presswerkzeug benötigt, und ein Brennofen. Unklar ist, ob ein so hergestellter Supraleiter einer anvisierten Drehzahl von mind. 5.000 U/Min stand hält, oder vorher zerbricht.


Vielleicht ist es auch möglich einen Supraleiter mit Bohrung zu pressen, um Diesen auf einer Achse zu befestigen, die von außen angetrieben wird.