Jarck Magnetfeldspeicher

Inhalt

 

1. Grundlagen

1.1 Funktionsprinzip

2. Aufbau

2.1 Stromquellenanschluss

3. Mögliche Nachbau

3.1 Die Magnete (1)

3.2 Isolatoren (2)

3.3 Halbleitermaterial (3)

3.4 Minuspol (4)

3.5 Gehäuse (5)

3.6 Anschlussfahnen (6)

3.7 Granulat (7)

3.8 Dielektrikum (8)

6. Quellen

 

 

1. Grundlagen

 

Energie effektiver und nicht auf chemischen Weg und in einer kompakten Form zu speichern, wie sie es bisher nicht gibt. Darum geht es in dem Patent DE000019600016A1 von Uwe Jarck.

 

Er beschreibt einen Energiespeicher, der auf elektrodynamschen Weg Energie speichern soll. In dem Energiespeicher kommt es zu keinen chemischen Prozessen, wie in einem herkömmlichen Akkumulator.

 

Einige im Patent erwähnten Eckdaten des Speichers sind:

 

  • Eine 11x höhere Kammerspannung (22,4V je Kammer/Zelle anstatt der 1,5V einer herkömmlichen Batterie. Ergibt ansich 14,8x mehr Spannung)
  • Speicherung von 100-1000 kW in händelbarer Größe
  • Schnellladung und Entladung möglich.

 

 

1.1 Funktionsprinzip

 

Das Funktionsprinzip wird im Patent wie folgt beschrieben:

 

  1. Pluspol Stromquelle wird an Minus angeschlossen. Minuspol Stromquelle an Pluspol vom Aufbau.
  2. Die Elektronen wandern über Minusanschluss und dem Südfeld der Magnete in das Metallgranulat. Das Südfeld zieht Elektronen an und hält sie fest.
  3. Über den Pluspol der Stromquelle wandert elektrische Energie in den Minuspol vom Aufbau. Die Energie fließt in alle Atome ein und bewirkt eine Aufladung des Atomenergiefeldes.
  4. Von den Atomen werden Elektronen abgestoßen und in den Halbleiterplatten gespeichert.
  5. Die elektrische Energie gelangt weiter in die Nordfeldseite der Kammern, und von dort in das Metallgranulat.
  6. Dort werden im Metallgranulat die Atomenergiefelder aufgeladen. Nun geschieht das gleiche wie im Leitermaterial des Minuspol.
  7. Die massenhaft in 6. freigesetzten Elektronen, wandern in die Südfeldseite der Kammern und darüber hinaus auch in das Halbleitermaterial.
  8. Es entsteht in der Nordfeldseite ein Elektronenmangel und in der Südfeldseite ein Elektronenüberschuss. Die elektrische Energie gelangt nicht in die Nordfeldseite der Kammern. Die Elektronen bleiben in der Südfeldseite der Kammern.
  9. Dielektrikum und Halbleitermaterial bewirken eine Verlangsamung des Lade- und Entladevorganges.

 

2. Aufbau

 

Aus dem Patent leitet sich folgender Aufbau des Energispeichers ab:

UweJarck Energiespeicher - Horizontale Aufbau
UweJarck Energiespeicher - Horizontale Aufbau
UweJarck Energispeicher - Vertikale Aufbau
UweJarck Energispeicher - Vertikale Aufbau

 

2.1 Stromquellenanschluss

 

Hier ist nicht ganz klar wie die Kammern verschaltet werden müssen, da alle Kammern untereinander verbunden sind.

 

Vermutlich wird beim anschließen einer höheren Spannung als 22,4V (44,8 - 806,4V) nur der Magnet angeschlossen, der am weitesten von Minuspol entfernt ist?!

 

Das folgende Bild zeigt eine Reihenschaltung. Ob die Zelle so verschaltet werden kann ist unklar.

UweJarck Energiespeicher - Mögliche Anschluss
UweJarck Energiespeicher - Mögliche Anschluss

 

3. Mögliche Nachbau

 

Der nun beschriebene Aufbau wurde nie getestet. Es kann nicht gewährleistet werden, dass damit ein funktionierender Energiespeicher nach dem Patent von Uwe Jarck gebaut werden kann. Daher sollen die Informationen nur als Anregung dienen wie ein kleiner Testaufbau aussehen könnte.

 

 

3.1 Die Magnete (1)

 

Als Magnete könnten quadratische Flachmagnete verwendet werden. Beispielweise 50x50mm mit einer Materialstärke von 5mm. Als Material könnte Ferrit verwendet werden.

 

Aus der horizontalen Ansicht geht hervor, dass die Magnete mit dem Halbleitermaterial direkt verbunden sind. So kann es zum Elektronenaustausch kommen. Es wäre möglich die Magnete mit Leitsilber an die Halbleiterplatten anzudrücken und danach mit einer Klebewulst bündig ankleben.

 

 

3.2 Isolatoren (2)

 

Hier kommen viele Materialien in Frage. Wenn der Aufbau klein sein soll, könnte handelsübliches Plexiglas mit einer Stärke von ca. 2mm verwendet werden.

 

 

3.3 Halbleitermaterial (3)

 

In den Beschreibungen zum Energiespeicher ist auch die Rede von "nichtmetallisch leitenden Platten". Als Material könnte daher Graphit verwendet werden. Graphit ist ein sehr guter elektrischer Leiter und nicht metallisch.

 

 

3.4 Minuspol (4)

 

Um das Halbleitermaterial (Graphit) wird der elektrische Anschluss für den Minuspol gelegt. Realisierbar wäre das mit einem dünnen Metallblech oder Metallfolie, die bündig an dem Graphit anliegt. In Frage kämen Alufolie oder dünnes Kupferblech. An Dies wird an der einen Seite ein Anschluss durch das nichtleitende Gehäuse herausgeführt.

 

 

3.5 Gehäuse (5)

 

Das alles umfassende Gehäuse würde ich aus Kunststoff anfertigen. Als Material kämen Makrolon, POM oder ein anderer gut zu bearbeitender Kunststoff in Frage.

 

 

3.6 Anschlussfahnen (6)

 

Man könnte einen Metalldraht auf den Magneten aufkleben, oder eine Kupferplatte anbringen.

 


3.7 Granulat (7)

 

Das Granulat soll aus nichtmagnetischen Metallkörnern bestehen. Die Körnung soll laut Patent 0,01-2mm betragen. Als Metallgranulat käme daher Messing in Frage.

 

 

3.8 Dielektrikum (8)

 

Hier könnte dickflüssiges Trafoöl, oder andere Öle verwendet werden.


Das Metallgranulat müsste mit dem Öl eine möglichst homogene Masse bilden, damit sich später in den Kammern nicht das Granulat unten absetzt und das Öl oben aufschwimmt.