HHO-Technologie

Die Zerlegung von Wasser wurde bereits Ende des 19ten Jahrhunderts durch August Wilhelm von Hoffmann entdeckt und erforscht. Das bei der Zerlegung entstehende Knallgas hat hochinteressante Eigenschaften. Es verbrennt mit sehr hoher Temperatur und reagiert mit einer Reaktionsgeschwindigkeit der 8,2-fachen Schallgeschwindigkeit. Es gab von Henry Paine Ansätze das Knallgas reaktionsträger zu machen, indem man es durch Bioethanol oder Terpentinbalsam in einem Bubbler durchleitet. Mehr Infos hierzu finden sie in Englisch, im Dokument Appendix3.pdf  Seite 79. Diese Idee wurde Anfang des 20ten Jahrhundert patentiert, jedoch nie weiter verfolgt. Die Ausbreitung der Elektrizität und des Benzin als Leucht-, Heiz, und Arbeitsmittel taten dann ihr weiteres, Knallgas als Nutzgas zu verdrängen.

 

Hauptgrund für die Verdrängung des Knallgases war wohl auch der Punkt, das bei der normalen Elektrolyse mehr Energie in Form von Strom reingesteckt werden muss, als später als Gas entnommen werden kann. Erst im 20ten Jahrhundert tauchten wieder Forscher auf, die scheinbar genau diese Tatsache wiederlegten, indem sie mit wenig elektrischer Eingangsenergie eine große Menge an Knallgas herstellten, um damit Motoren direkt anzutreiben. Zwei der bekanntesten sind Stanley Meyer und Daniel Dingle.

 

Es gibt unzählige Forscher die seitdem versuchen und versucht haben, herauszufinden wie die Erfinder dies getan haben.

 

Der Overunitypunkt Gas- zu Strommenge, scheint bei 180W/Liter Knallgas (LPM) zu liegen. Wenn Sie eine einfache Kalorieberechnung durchführen, kommt dabei heraus, das eine Elektrolyzezelle, die mit weniger als 180W/LPM auskommt, mehr Energie in Form von Gas erzeugt, als sie selbst zur Zerlegung benötigt. Sie finden mehr zu dieser Berechnung im Bereich Heizen mit Knallgas.

 

Eine weitere Eigenschaft von Knallgas ist, das es selbst das härteste Material schmelzen kann. Egal ob Wolfram, Titan oder Steine, alles kann geschmolzen und sogar miteinander verschmolzen werden. Da Wolfram erst bei einer Temperatur von 3422°C schmilzt ist, kommt das schweißen mit Knallgas an das WIG-Schweißen heran.

 

Sie finden auf den weiteren Seite Hintergründe zur Elektrolyse, den unterschiedlichen Elektrolysezellentypen und weiteren Geräten die bei dem Umgang hiermit Verwendung finden. Weiterhin werden eigene Versuche und Forschungen zum Thema Knallgas  beschrieben.