Wasserspaltung - Alternative Methoden

Inhalt

 

1. Grundlagen

2. Stanley Meyer

3. Dr. Andrija Puharich

4. Keely - Spaltung durch Akkustik

4.1 Kelly - Stufenweise Wasserspaltung 

5. Photolyse

6. Quellen

 

 

1. Grundlagen

 

Welche anderen Ansätze der Wasserspaltung gibt es neben der Elektrolyse? Ist nur der chemische Weg die einzige Möglichkeit Wasser zu spalten, oder gibt es noch andere Ansätze. Weitere Ansätze Wasser zu spalten werden nachfolgend beschrieben.

 

 

2. Stanley Meyer

 

Das es auch ohne Elektrolyse im herkömmlichen Sinn mit Ionenaustausch geht zeigt die Wasserspaltung nach Stanley Meyer. Hier kommt es darauf an, dass die Wassermoleküle durch Spannungspulse ausgerichtet, und danach auseinandergerissen werden. Dies geschieht ohne Stromfluss durch ein angelegtes starkes E-Feld, dass die Dipoleigenschaftem des Wassermoleküls nutzt.

 

Die Metallrohre die im Wasser sind, sollen im Gegensatz zur normalen Elektrolyse, möglichst keinen Strom leiten und eine Sperrschicht aufweisen. Ravi beschreibt diese Beschichtung der Rohre als  "Konditionieren" Möglicherweise reicht es auch, einfach die Platten mit Schutzlack zu isolieren. Mehr zu Stanley Meyer-Spaltung unter: Stanley Meyer

 

Stanley Meyer hat Patente angemeldet, um den molekularen Wasserstoff kurz vor dem einleiten in den Motor durch UV-Licht und/oder Hochspannung in molekularen Wasserstoff aufzuspalten. Mehr dazu im Kapitel 1.3.2 unter Wasserspaltung Grundlagen

 

 

3. Dr. Andrija Puharich

 

Neben Stanley Meyer ist Dr. Andrija Puharich einer der großen Erfinder, der Patente zur hocheffektiven Wasserspaltung angemeldet hat. In seinen Patenten ist eine große Parallele zu den Schaltkreisen von Meyer zu erkennen.

 

Er verwendet ebenfalls einen Primären elektrischen Schwingkreis, der über einen Überträger/Transformator eine Elektrolysezelle anregt. Die Elektrolysezelle ist auch mit Spulen zu einem RC-Schwingkreis verschaltet.

 

Weiterhin hat Dr. Puharich Patente angemeldet, bei denen Wasser über eine spezielle Zündkerze zugeführt und kurz vor dem einsprühen in den Motorraum gespalten und direkt verbrannt wird.

 

 

4. Keely - Spaltung durch Akkustik

 

John Ernst Worrell Keely war ein US-amerikanischer Erfinder. Er lebte im 19. Jahrhundert und entwarf eine große Anzahl von neuartigen Maschinen. Seine Maschinen bestehen meist aus mechanischen Bauteilen, die durch ganz bestimmte mechanische Schwingungen angeregt, anfingen zu arbeiten. 

 

Um 1866 experimentierte er mit Wasser und hochfrequenten Klangschwingungen. Bei einem dieser Versuche zerriss es seine Apparatur. Nach vielen Jahren weiterer Experimente fand er heraus, dass sich Wasser in Gas zerlegt, wenn es mechanisch mit einer Schwingung von 42800 Hz angeregt wird. Er nannte diesen Prozess, Verdampfen von Wasser in pure Energie.

 

Trotz mehrerer öffentlicher Vorführungen seiner Maschinen, war meist er alleine in der Lage diese zum laufen zu bringen. Daher sehen die einen in Ihm einen Scharlatan, und andere einen der ersten Erfinder der die Metaphysik mit dem physischen in Verbindung brachte.

 

 

4.1 Kelly - Stufenweise Wasserspaltung 

 

Im OU-Forum wurde über einen weiteren Ansatz nach Keely berichtet, nachdem eine Wasserspaltung durch schrittweise Beschallung zerlegt werden soll. Es wird  "Schrittweise Dissoziation" genannt. 

 

Dabei wird das Wasser nacheinander erst einer, dann mehrerer mechanischer Frequenzen ausgesetzt wodurch sich das Wasser spalten soll. Auch wenn Kelly mechanische Frequenzen verwendet, ist hier eine parallele zur gepulsten Zerlegung des Wasser nach Stanley Meyer zu erkennen.

 

Die stufenweise Spaltung nach Keely soll mit einer Beschallung folgender Frequenzen funktionieren:

 

  1. Erste Oktave - 620Hz (Spalten der Wassermolekülketten)
  2. Zweite Oktave - 1.240Hz + 1.260Hz (Spaltung der Wassermoleküle in Atome)
  3. Dritte Oktave - 1.860Hz + 1.890Hz + 36.000Hz (Spaltung der Feinstofflichen Atomverbindung?!)

 

Bisher ist kein Nachbau bekannt, bei dem Wasser durch Beschallung auf diese Methode gespalten werden konnte. 

 

Was an dieser Stelle erwähnt werden sollte, ist eine Klangschale, die einmal zur Schwingung angeregt im Stande gewesen sein soll Wasser nur durch Klänge zu zerlegen. Mir liegen auch dazu leider keine genaueren Informationen vor.

 

Rein Technisch wäre es möglich mit einem speziellen Piezohochtöner die 36.000Hz, und mit einem parallelen normalen Lautsprecher die besagten 620-1.890HZ zu erzeugen. 

 

 

5. Photolyse

 

Bei der Photolyse von Wasser wird Wasser indirekt zerlegt. Das Licht spaltet hierbei nicht selbst das Wasser, sondern es werden Katalysatoren benötigt. Erst die Katalysatoren können durch die Lichteinstrahlung Elektronen in einen Stromleiter abgeben, und versuchen danach diese wieder aus dem Elektrolyt (Wasser) herauszuholen. Dabei wird das Wasser gespalten.

 

Eine Methode ist eine spezielle Solarzelle. In dieser wird durch das Sonnenlicht wie bei einer herkömmlichen Solarzelle Strom erzeugt. Zusätzlich sind die Halbleiterelektroden mit einer Katalysatorschicht beschichtet.

 

Die Effektivität dieser Zellen soll im Idealfall bei 20-25% liegen. Im folgenden Bild wird die Funktion dieser Zelle gezeigt.

 

Photolyse mit Halbleitern
Photolyse mit Halbleitern

Das sichtbare Licht trifft auf eine Kupfer-Galium-Sulfid-Kathode (CGS) und regt diese zur Bildung von Wasserstoff in der einen Beckenhälfte an. Danach passiert das rote und infrarote Licht die CGS-Elektrode sowie eine Trennmembran, und trifft auf eine Siliziumelektrode an der Sauerstoff entsteht.

 

Bei diesem Doppelprozess (Strom und Elektrolyse) gibt es das Problem, dass die rechte Siliziumelektrode leicht korrodiert. Genau hierfür haben nun Forscher an der Stanford Universität eine Lösung gefunden.

 

Die Forscher fanden heraus, dass eine zwei Nanometer dicke Nickelschicht die Korrosion verhindert. Bei einer Schichtdicke von 5 Nanometern werden nur noch 70% des Lichts, und bei einer 20 Nanometer dicken Schicht wird das Material nahezu lichtundurchlässig. Bei 2 Nanometern liegt der Lichtdurchlass bei 90%.

 

Nach Aussagen der Forscher wird es noch einige Jahre dauern, bevor die Technik soweit ausgereift ist, dass sie marktreif wird.