HHO Workshop

Inhalt

 

1. Beschreibung

2. Impressionen

6. Weiterführende Seiten

 

 

1. Beschreibung

Workshop

HHO-Wasserstofftechnologie Workshop

 

Datum: Erfahren Sie unter Veranstaltungen

 

Beschreibung:

Wir erforschen gemeinsam die faszinierende Technik und die Anwendungmöglichkeiten von  HHO. Wir erklären Ihnen den Aufbau einer Anlage, gehen auf die Gefahren im Umgang mit HHO ein und werden Ihnen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten zeigen.

 

Der Fokus liegt bei diesem Workshop auf den Anwendungen und die Funktion der Anlage. Der erste Workshop wurde gehalten von MinoTech und Abgas-Engel zusammen. Die weiteren Workshops die aktuell anstehen, werden nur von MinoTech (Arnd Koslowski) gehalten.


Workshop-Agenda

 

Startzeit 9:30-10:00 Uhr: Wir treffen uns.

  1. Vorstellung
  2. Wieso bin ich hier?
  3. Wer ist alles da?
  4. Was erwarte ich von dem Workshop?


10:15 - 11:30 Uhr Vortrag: Wir hören erst mal zu.

  1. Einführung Knallgas/Grundlagen der Elektrolyse
  2. Warum ist Knallgas kein Wasserdampf?
  3. Tank? Nicht nötig! Wieso?
  4. Schornstein? Nicht nötig! Wieso?


11:30 – 12:30 Geräte: Wir schauen uns alles genau an:

  1. Grundaufbau Trockenzelle, Verschaltung, Dichtigkeit, Betriebsbereiche
  2. Grundaufbau Nasszelle, Verschaltung, Dichtigkeit, Betriebsbereiche
  3. Bubbler
  4. Brenner, Flammenarrestor
  5. Netzteile, Brückengleichrichter
  6. Gasmengenmessung


12:30 – 13:00 Mittagessen

13:00 – 16:00 Praxis: Wir erzeugen Gas

  1. Betrieb der Zellen, Wasser einfüllen, KOH anmischen, Ströme messen
  2. Dichtigkeit feststellen
  3. Wie verhält sich die Zelle bei längerem Betrieb? Temperatur, Wasserverbrauch, Dampf.
  4. Leistungsfähigkeit einer Zelle messen mittels Gasmengenmesser


16:00 Uhr – 17:00 Uhr Unterhalten: Noch ein Schritt

  1. Automatische Zelle
  2. KAT-Heizung
  3. Offen Fragen, Ideen, Erfahrungen


Geplantes Ende: 17:00 Uhr

 

Ort / Kosten / Anmeldung:

Mehr unter Veranstaltungen

 

   
   

 

2. Impressionen

Der erste HHO-Workshop in Recklinghausen fand Ende August 2013 statt. Nach der Vorstellung aller Teilnehmer und der Referenten, sind wir direkt in die Thematik der Wasserstofftechnologie eingestiegen.

 

Zuerst wurden im Theoretischen Teil die Grundlagen der herkömmlichen Elektrolyse erklärt.

Danach wurden alle benötigten Bauteile wie Trockenzelle, Bubbler, Flammenarrestor und Netzteile genau erklärt.

 

Die Unterschiede zwischen Ortho- Para-, monoatomaren- und molekularen Wasserstoff wurden ebenfalls erläutert.

Die Teilnehmer erhielten danach einen genauen Einblick in die Eigenschaften einer Trockenzelle.

 

Wie wird sie verschaltet, welche Spannungen ergeben sich je Kammer, und mehr.

 

Danach wurden die Unterschiede zwischen herkömmlicher Elektrolyse und der Wasserspaltung nach Stanley Meyer erklärt.

Zum Abschluss des theoretischen Teils erfuhren die Teilnehmer mehr darüber, was eine HHO-Zelle im Auto bewirkt und auf was beim Einbau zu achten ist.

Nach der ganzen Theorie gab es erst einmal ein ausgiebiges Mittagessen, bei dem wir über weitere spannende Themen der Raumenergie und weitere Ansätze der HHO-Technologie gesprochen haben.

 

Nach dem Mittag ging es voller Elan mit der Praxis weiter. Die Teilnehmer durften in 2 Gruppen selbst einmal eine HHO-Anlage zusammenbauen und Messungen durchführen.

Angeregt wurde besprochen, wie die Bauteile miteinander zusammengesetzt und auf welche Sicherheitsmassnahmen geachtet werden müssen.

Nach dem Zusammenbau der Anlagen, wurden weitere Versuche durchgeführt. Darunter das beantworten der Frage ob die HHO-Flamme das sehr harte Wolfram schmelzen kann. Unser Ergebnis war, das die Wolframelektrode sehr heiss wird, aber nicht schmilzt. Sie wird durch die fehlende Schutzatmosphäre oxidiert und auf diese weise verbrannt.

 

Weiterhin gingen wir der Frage nach, ob eine HHO-Flamme unter Wasser brennt. Unser Ergebnis war positiv. Auch wenn die Flamme nur knapp unter der Oberfläche nicht ausgeht, da Sie sich eine eigene Dampfblase schafft, war es doch faszinierend zu sehen, dass dies möglich ist.

Zum Abschluss der Experimente wurde gezeigt, dass sich HHO als Treibstoff für eine Wasserflaschenrakete nutzen lässt.

 

Zur Sicherheit hatten wir während der gesamten Versuche einen Wasserstoffsensor aufgebaut, der bei der Überschreitung des zugelassenen Grenzwertes Alarm ausgelöst hätte.

Weitere Impressionen unseres ersten Workshops finden Sie in der folgenden Galerie.

 

Gegen 18:30 Uhr endete der Tag noch mit einer Abschlussrunde.

 

Wir möchten uns ganz herzlich für den wirklich tollen Workshop, und den regen Gedankenaustausch bedanken. Es hat uns Referenten hoffentlich genauso viel Spaß gemacht, wie allen Teilnehmern und wir hoffen uns bald wieder zu sehen.