Nanocoating + Kaustische Lösung herstellen

Inhalt

 

1. Vorwort

2. Grundlagen Kupferoxid

3.  Kaustische Lösung (Caustic) herstellen

3.1 Sicherheitshinweis

3.2 Herstellung

4. Kupferteile reinigen

5. Nanobeschichtung herstellen

5.1 Standardmethode

5.2 Sprühmethode

5.3 Methode von Keshe Indien - Nanocoating in einer Stunde

5.4 Feuerbeschichtung mit Gasbrenner

6. Potential abziehen

6.1 Information zum Potentialabzug von Keshe

9. Quellen

 

 

1. Vorwort

 

Das wichtigste Grundrezept ist die Beschichtung von Kupfer mit einer sogenannten Nano-Schicht. Diese Nano-Schicht ist der physikalische Träger und Leiter von Plasma (magnetische und gravitative Felder) in Richtung Materie und Leiter des Plasmas in eine gewünschte Richtung. Dazu ist es wichtig, dass diese Schicht, die aus mehreren 10.000 Schichten Kupfer(II)oxid CuO besteht, sehr gleichmäßig aufgebaut wird, damit sie stabil und optimal ihre Funktionen erfüllen kann.

 

Die Beschichtung kann auf mehrere Arten geschehen: Mit Wärme oder chemisch mit einer starken Alkalilauge wie NaoH+KOH.


Methoden zur Nanobeschichtung - Quelle: www.keshefoundation.org
Methoden zur Nanobeschichtung - Quelle: www.keshefoundation.org

 

2. Grundlagen Kupferoxid

 

Wenn Sie das Thema Kupferoxid interessiert, finden Sie unter Wissenschaftliche Grundlagen eine Zusammenfassung.

 

 

3.  Kaustische Lösung (Caustic) herstellen

 

In der Videoreihe Keshe-Nanobeschichtung Teil 1 wird ab Minute 04:50 gezeigt wie die Kaustische Lösung mit NaOH+Alufolie hergestellt werden kann. Wenn diese Lösung abgekühlt ist, wird von "Cold-Caustic" gesprochen. 

 

Basierend auf diesen Informationen soll nachfolgend mit eigenen Bildern beschrieben werden, wie die Lösung hergestellt wird.

 

 

3.1 Sicherheitshinweis


Dies ist kein Workshop der Keshe Foundation. Wir geben das Wissen nur als freie Bastler wieder. Dies sind Experimente, die einen vorübergehenden Entwicklungsstand darstellen. Sie können Fehler beinhalten und sind daher noch nicht zur Anwendung geeignet. Es handelt sich um Experimente mit Feuer, Chemikalien, Werkzeugen und elektrischem Strom. Nachahmung auf eigenes Risiko! Führen Sie diese Versuche nur durch, wenn Sie erwachsen sind und über entsprechende fachliche Qualifikation oder gesetzliche Konzession besitzen. Im Zweifelsfall sofort abbrechen und geprüfte Fachleute um Hilfe bitten. Kinder, Tiere und Unbefugte fernhalten! Experimente nicht in geschlossenen Räumen oder ungeschützt im Freien durchführen. Von Regen, Pfützen, Feuer, Sturm oder anderen Witterungseinflüssen fernhalten. Experimente nur in trockenen und gut belüfteten Werkstätten durchführen. Feuerlöscher bereithalten. Von brennbaren oder explosiven Stoffen, Waffen, Kleidung, Möbeln, Mobiltelefonen sowie anderen technischen Geräten fernhalten. Geräte und umgebende Materialien können heiß werden. Während der Experimente nicht telefonieren, rauchen, essen oder trinken. Chemikalien mit Vorsicht behandeln! Säuren, Laugen, Nano-Lösungen, destilliertes Wasser oder sonstige Chemikalien niemals berühren, essen oder trinken! Schutzkleidung, Schutzhelm, Schutzbrille, Schutzhandschuhe und Gehörschutz tragen! Es besteht Verbrennungsgefahr, Verätzungsgefahr, Vergiftungsgefahr. Bei Hautkontakt sofort mit viel Wasser spülen. Dämpfe nicht einatmen! Nanobeschichtungen nur mit dichten Handschuhen berühren! Sei liebevoll. Wasser lebt. Bei Hass und Geldgier weigert es sich, zu helfen. Das ist ernst gemeint.

 

3.2 Herstellung

 

Da Abflussreiniger einen hohen Anteil an NaOH hat, verwenden wir diesen anstatt reinem NaOH. Ansonsten ist die Herstellung identisch zu der im Video gezeigten.

 

Materialien + Zutaten:

 

  • Hitzefeste Glasform aus dem Haushaltswarenbereich (1,5 Ltr.)
  • 70 Gr. Abflussreiniger (Mellerud) hohe NaOH-Anteil + Aluminium - Hinweis: Normalerweise werden 60g reines NaOH genommen. Im Abflussreiniger ist auch Aluminium enthalten, daher die hier verwendeten 70g.
  • Aluminiumfolie (ca30cm x 30cm) zerknüllt
  • 6 x Rosenblätter - Hinweis: Sie können gerne auch Heilkräuter und andere Pflanzen wie im Video verwenden.
  • Holzbrett als Untersetzer + weißes Blatt Papier für bessere Fotos
  • 3 x 0,5 Liter Colaflaschenoberteile
  • Waage zum Abwiegen des Abflussreinigers
  • 1 Liter kochendes Wasser
Saucenherstellung - Zutaten + Materialien (Nanocoating Part1)
Saucenherstellung - Zutaten + Materialien (Nanocoating Part1)

Vor dem folgenden Arbeiten wurden die dicken Gummihandschuhe, Schutzbrille, Atemschutz und Schutzschild angezogen um vor der stark ätzenden Lösung geschützt zu sein. Auf keinen Fall ohne Schutz arbeiten (siehe Kap. 3.1.1)

 

Dann wurde die Glasschüssel auf die Waage gestellt und auf Null stellen (Tara). Als nächstes wurden 70 Gr. Abflussreiniger abgewogen.


Danach wurde die Schüssel auf das Holzbrett und Papier gestellt, und noch die weiteren Zutaten wie Rosenblätter, Colaflaschenoberteile und die weiteren Aluminiumkügelchen hinzugefügt.

 

Saucenherstellung 2 - Zutaten in Schüssel (Nanocoating Part2)
Saucenherstellung 2 - Zutaten in Schüssel (Nanocoating Part2)

 

Zum Schluss wird das ganze "IM FREIEN" mit dem kochenden Wasser übergossen, wobei vorher darauf geachtet wurde, wie der Wind stand, damit die stark ätzende und dampfende Lösung nicht zu mir geblasen wurde.

Saucenherstellung 3 - Zutaten in Schüssel übergossen (Nanocoating Part3)
Saucenherstellung 3 - Zutaten in Schüssel übergossen (Nanocoating Part3)


Und abgedeckt, damit es 24h lang ziehen kann.


Saucenherstellung 4 - Zutaten in Schüssel abgedeckt (Nanocoating Part4)
Saucenherstellung 4 - Zutaten in Schüssel abgedeckt (Nanocoating Part4)

 

Nach dem abkühlen kann die Lösung in einen Lauge-beständigen Behälter/Flasche abgefüllt werden. Und fertig ist die Cold-Caustic-Lösung.

 

 

4. Kupferteile reinigen

 

Vor der Beschichtung der Kupferteile sollten Diese gut gereinigt werden. Wenn dieser Schritt vor dem Beschichten nicht durchgeführt wird, können dadurch unregelmäßige Schichten entstehen, oder durch zuviel Fett an bestimmten Stellen, gar keine Beschichtung aufbauen.

 

Sie können zur Reinigung und zum entfetten von planen Flächen. wie Kupferplatten. Azeton nehmen.

 

Was sich auch bei Platten, Spulen, Drähten usw. bewährt hat ist eine Zitronensäurelösung anzumischen. Zitronensäure gibt es als Kaffemaschinenreiniger in kleinen Tütchen (5g) zu kaufen.

 

Eine Mischung von 2,5-5g Zitronensäurepulver auf 250ml Wasser hat sich bewährt. Die Kupferteile für einen Tag in die Zitronenlöung legen. Mit dieser Methoden können auch Spulen, Drähte usw. einfach entfettet werden. 


 

5. Nanobeschichtung herstellen

 

Es gibt mehrere Ansätze um die Nanobeschichtung herzustellen. Einige bisher bekannte werden hier genauer beschrieben. Wenn weitere sinnvolle Methoden ausprobiert wurden, wird der Bereich im laufe der Zeit noch erweitert.

 


5.1 Standardmethode

 

Die Standardmethode zur Kupferbeschichtung ist die folgende:

 

  1. Reinigungsbad: Caustic-Lösung in einem Hitzefesten Behälter ansetzen und Kupferteile mit hineinlegen, abdecken und 24h liegen lassen
  2. "Dampf"-Beschichtung: Wenig Caustic-Lösung ansetzen, Kupferteile außerhalb der Lauge lagern (im Dampf und nicht in der flüssigen Lösung), Behälter 24h geschlossen halten. - Die Kupferteile werden oberhalb der Lösung in den Behälter gehängt, oder auf einem Luftdurchlässigen Ständer (Geflecht) gelagert. Der "Dampf" setzt sich irgendwann im Behälter ab. Wichtig ist nur, das der Behälter geschlossen ist und die Kupferteile in der Caustic-Atmosphäre und nicht an der Frischen Luft sind.
  3. Trocknungs-Prozess: Lauge vorsichtig mit einem Pinsel bis auf einen kleine Rest entfernen - Hierbei verbleiben die Kupferteile in einem Behälter mit Deckel. Der Deckel liegt nicht dicht verschlossen auf. So verdunstet nicht sofort die ganze Restlösung und die Kupferteile können langsamer abtrocknen.
  4. Potentialausgleich - Nach den vorläufigen Informationen von Keshe (Kap 5.1) beim Trocknen vor dem ersten Potential abziehen, einen Potentialausgleich schaffen. Dazu die beiden Muiltimeterkabel an die beiden Enden des Kupferteiles (Spule, Platte, etc.) halten, damit sich eine Magnetische Polung im Kupferteil ergibt. (Unter Vorbehalt, da Details noch geklärt werden müssen). Wie vorher beschrieben, bleiben die Teile im Behälter mit leicht geöffneten Deckel.
  5. Danach regelmäßig Potential abziehen und langsam trocknen (ca. 2-4 Tage).Wie vorher beschrieben, bleiben die Teile im Behälter mit leicht geöffneten Deckel. Das Potential kann durch Erdung abgezogen werden. (Weitere Hinweise zum Potential abziehen im Kap. 5)
  6. Laugenreste entfernen: Kupferteile in reinem Wasser abspülen.
  7. Fertig

 

Bisherige Erfahrungen zu dieser Methode: Sie ist einfach und Funktioniert recht gut.

 


5.2 Sprühmethode

 

Bei dieser Methode wird die Kaustische Lösung angesetzt und die Kupferbleche danach direkt besprüht. Im Detail ist das vorgehen wie folgt:

 

  1. Kaustische Lösung ansetzen. - Wie im Kapitel 3.1.2 beschrieben
  2. Abgekühlte Lauge in Sprühflasche geben - Achtung, wenn nicht klar ist ob die Sprühflasche die Lauge aushält, die Sprühflasche so lagern, das ein Auslaufen der Lösung durch auffangen in einem weiteren Behälter verhindert wird.
  3. Kupferteile einsprühen und dann in "geschlossenem" Behälter in warmer Umgebung lagern - Die Kupferteile werden dadurch nach dem besprühen in der Caustic-Atmosphäre gehalten, ohne das weitere Frischluft hinzukommt.
  4. Täglich kontrollieren, ggf. nochmals nachsprühen -  Kupfer darf nicht in Flüssigkeitsresten liegen (wird dort nicht beschichtet).
  5. Bist du mit der Beschichtung zufrieden, wie oben ab 3. verfahren - Wenn die Schichtdicke nach Sichtprüfung ausreichend ist, können Sie mit der Behandlung aufhören.
  6. Trocknungs-Prozess: Lauge vorsichtig mit einem Pinsel bis auf einen kleine Rest entfernen - Hierbei verbleiben die Kupferteile in einem Behälter mit Deckel. Der Deckel liegt nicht dicht verschlossen auf. So verdunstet nicht sofort die ganze Restlösung und die Kupferteile können langsamer abtrocknen.
  7. Potentialausgleich - Nach den vorläufigen Informationen von Keshe (Kap 5.1) beim Trocknen vor dem ersten Potential abziehen, einen Potentialausgleich schaffen. Dazu die beiden Muiltimeterkabel an die beiden Enden des Kupferteiles (Spule, Platte, etc.) halten, damit sich eine Magnetische Polung im Kupferteil ergibt. (Unter Vorbehalt, da Details noch geklärt werden müssen). Wie vorher beschrieben, bleiben die Teile im Behälter mit leicht geöffneten Deckel.
  8. Danach regelmäßig Potential abziehen und langsam trocknen (ca. 2-4 Tage). - Wie vorher beschrieben, bleiben die Teile im Behälter mit leicht geöffneten Deckel. Das Potential kann durch Erdung abgezogen werden. (Weitere Hinweise zum Potential abziehen im Kap. 5)
  9. Laugenreste entfernen: Kupferteile in reinem Wasser abspülen.
  10. Fertig

 

Bisherige Erfahrungen zu dieser Methode: Ist etwas aufwändiger als die erste Methode und bringt sichtbar keine Vorteile.

 

Einen großen Dank an Dieser Stelle an Toni G. und Jan W. für seine Informationen und Erfahrungen die er bisher mit der Herstellung hatte!

 

Wir testen beide Coatingmethoden aus, und stellen die Bilder dazu bis Ende 2015 hier ein.

 

 

5.3 Methode von Keshe Indien - Nanocoating in einer Stunde

 

Eine leicht modifizierte Methode Kupferplatten zu beschichten kommt von den Kesheforschern aus Indien, mit der das Kupfer einlagig in einer Stunde beschichtet werden kann.

 

Sie verwenden zur Herstellen der Kaustischen Lösung folgende Zutaten:

  • 100ml Wasser
  • 25 - 40g KOH
  • 5 - 10g NaOH

 

Vorteile dieser Methode ist die schnelle Beschichtung, innerhalb von einer Stunde. Weiterhin wird die Kaustische Lösung kalt angesetzt, daher entstehen kaum ätzende Dämpfe.

 

Das weitere Vorgehen, wird im folgenden Dokument beschrieben. - Dank hiermit an Abhinand BS der den Download genehmigt hat.

 

Kaustisches Nanocoaten (Cold-Caustic) in einer Stunde
Nanocoaten kalt kaustisch.pdf
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5.4 Feuerbeschichtung mit Gasbrenner

 

 

Kupferteile können auch durch thermisches erhitzen beschichtet werden. Eine Methode ist, die Kupferteile mehrfach hintereinander ins Lagerfeuer zu legen und danach abzukühlen. Eine einfachere Variante für die nur ein handelsüblicher Gasbrenner aus dem Baumarkt verwendet werden kann, zeigt das folgende Video der Keshe-Foundation:

 


 

6. Potential abziehen


Bekannt sind momentan zwei Methoden um das Potential der Kupferteile während der Trockung abzuziehen.

 

  1. Mit einem Multimeter (ist Hochohmig) auf Volteinstellung (DC) an das Kupferteil gehen und die überschüssige Ladung gegen Masse, wie Heizungsrohr, Erdungsanschluss oder ähnliches ableiten. - Das ist aus meiner Sicht ein echter Potentialabzug, da die Ladung gegen Erde abgeleitet wird.
  2. Mit einem Multimeter (ist hochohmig) an zwei unterschiedliche Stellen des Kupferteiles gehen und so für einen Ausgleich der Ladungen im Kupferteil sorgen. - Dies vorgehen wird z.B. im Kaustischen Nanocoatingdokument (Kap 4.3) gezeigt. - Dies vorgehen ist aus meiner Sicht ein Potentialausgleich im Kupferteil und kein Potentialabzug.

 

Der genaue Vorgang zum Potentialabzug scheint noch nicht endgültig geklärt zu sein und muss weiter erforscht werden.

 

 

6.1 Information zum Potentialabzug von Keshe

 

Weitergeleitet von S.H. zum Potentialabzug am MAGRAV-System: M.T. Keshe sagt im 19th Chinese WS (vom 25.11), dass nach jedem Coatingvorgang die beiden Kabel des Multimeters (Voltmeter) an die Enden der Spiralen gehalten werden sollen, um die Magnetfelder auszurichten. Sonst funktioniert der Energiefluss nicht.

 

Das scheint ein separater Vorgang zu sein VOR dem Potenzial abziehen am Ende während des Trocknens. Er sagt das viele diesen Fehler gemacht haben, auch er selbst. Sie mussten wegen diesen Fehlers bei der Produktion fertige Spiralen wegwerfen... Fehlfunktionen wären beim falschen Potentialabzug vorprogrammiert.

 

Aufgrund dieser Informationen wurden die Beschreibungen der Nanocoatingmethoden im Kapitel 5.1 und 5.2 angepasst.