Wissenschaftliche Grundlagen

Inhalt

 

1. Vorwort

2. Grundlagen Kupferoxid

2.1 Kupferoxydul-Gleichrichter

2.2 Kupferoxidbildung bei Verwendung von NaClO

2.3 Die 4 Stufen der Kupferoxidbildung

3. CO2-Reduktion

6. Quellen

 

 

1. Vorwort

 

Herr Keshe beschreibt eine neuartige Physik in der Energieübertragung mehr ist, als nur Elektronen durch einen Leiter zu schicken. Seine Technologie basiert auf Plasmaströmen und einem Plasmafluss, die auch in Interaktion mit dem Anwender stehen. Es handelt sich um "informations-Technologie"

 

Zum Verständnis der Technologie gibt es weiterhin Grundlagen der bekannten Physik und Chemie. Bestimmte Prozess lassen sich aus chemischen Formeln herleiten. Bestimmte Funktionen können physikalisch erklärt werden, oder dienen dem Interessieren zum besseren Verständnis bestimmter Vorgänge. Diese werden nachfolgend erklärt.

 

 

2. Grundlagen Kupferoxid

 

Bevor wir auf die Herstellung der Kupferoxidschichten eingehen, wollen wir zuerst ein paar wichtige Grundlagen über Kupferoxid erklären.

 

Bei der Nanobeschichtung von Kupfer wird eine Oxidschicht auf die Kupferplatten aufgebracht. Kupferoxid ist ein Halbleiter und verändert die Oberflächeneigenschaften des Kupfers. Die Oxidschicht erfüllt mehrere Anforderungen:

 

  1. Isolator - Betrachtet man die Beschichtung senkrecht auf das Kupfer (Draht oder Platte), so stellt sie einen perfekten Isolator dar, denn CuO wird als Halbleiter genannt. - Quelle: GraubnerSwen_2010_07_07.pdf
  2. Supraleitfähigkeit - Betrachtet man die Beschichtung längs des Kupfers (Draht oder Platte), so zeigt sie eine Supraleitfähigkeit, d.h. Strom kann ungehindert (ohne Widerstand) hindurch fließen. - Quelle: https://www.mpg.de/8777327/supraleiter-raumtemperatur
  3. Richtungsweisung für Plasma - Von H. Keshe wird auch, für bestimmte Anwendungen, auf die richtungsweisende Funktion der Beschichtung hingewiesen. Dies dient dazu, das Plasma gezielt in eine Richtung (entlang eines Drahtes) zu lenken. - Quelle: International Knowledge Seeker Workshop November 24, 2015
  4. Halbleiter - Kupfer(I)oxid kann durch seine Eigenschaften als Sperrschicht in einem Gleichrichter genutzt werden (mehr siehe Kap. 2.1)

 

 

Eigenschaften von Kupferoxid
Eigenschaften von Kupferoxid

 

2.1 Kupferoxydul-Gleichrichter

 

Kupferoxid hat Halbleitereigenschaften. Diese können in Supraleitern genutzt werden. Eine andere viel ältere Nutzung der Halbleitereigenschaften von Kupfer(I)oxid ist die als Gleichrichter.

 

Kupfer(I)oxid wurde seit 1925 großtechnisch hergestellt und als Gleichrichter genutzt. Dabei wurden die Halbleitereigenschaften von Kupfer(I)oxid in dem Kupferoxydulgleichrichter genutzt. Erst durch das Aufkommen von Germanium- und Siliziumgleichrichter wurde die Produktion diese Kupferoxidgleichrichter eingestellt.

 

 

Kupferoxydulgleichrichter Aufbau
Kupferoxydulgleichrichter Aufbau

Der Kupferoxydulgleichrichter besteht aus einer nur einseitig oxidierten Kupferscheibe von 1-40mm Durchmesser, die mit einer Bleiplatte kombiniert wird. Die Sperrspannung ist die Spannung, die maximal angelegt werden kann, bevor der Strom doch gegen die Sperrichtung fliesst. Diese Sperrspannung liegt beim Kupferoyxydulgleichrichter bei nur ca. 10V. Deswegen müssen beim Einsatz des Gleichrichters für höhere Sperrspannungen mehrere Lagen Kupfer+(I)oxid+Blei in Reihe geschaltet werden.

 

Wenn Sie weitere Informationen zu dem Kupferoxiddulgleichrichter suchen, werden sie im folgenden pfd-Dokument:

 

Kupferoxydul - Der Beginn der Halbleiterphysik

 

und mehrere Publikationen über Kupferoxydul von der Uni-Jena:

 

Uni Jena - Suche nach Kupferoxydulpublikationen

 

 

2.2 Kupferoxidbildung bei Verwendung von NaClO

 

Wenn Kupfer in einer stark alkalischen "Natriumchlorid"-Lösung bei erhöhter Temperatur oxidiert wird, geschieht Dies in 2 Stufen:

 

  1. Stufe: 2 Cu + NaClO2    =>  Cu2O + NaClO
  2. Stufe: Cu2O + NaClO2   =>  2 CuO + NaClO 

 

In der ersten Stufe entsteht   Kupfer(I)-oxid

In der zweiten Stufe entsteht Kupfer(II)-oxid

 

Wichtig: Bei der Verwendung anderer chemischer Lösungen, oder bei der Oxidation durch Wärme wird die Kupferoxidschicht auf andere Weise hergestellt!

 

 

2.3 Die 4 Stufen der Kupferoxidbildung

 

Kupfer(I)-oxid ist eigentlich rot. Im weiteren Verlauf der Oxidation geht dieses Kupfer(I)-oxid in Kupfer(II)-oxid über. Dabei ändert sich die Farbe von:

 

Rot -> Bronze -> Braun -> Schwarz 

 

Im folgenden Bild sehen sie die einzelnen Stufen der Oxidbildung:

Die 4 Stufen der Kupferoxidbildung
Die 4 Stufen der Kupferoxidbildung

 

3. CO2-Reduktion

 

Bei der Herstellung der verschiedenen GANS-Sorten werden Gase aus der umgebenden Luft entnommen und gebunden. Für CO2 gibt Herr Keshe an, dass das gebundene CO2 nur bei einer IR-Spektrumanalyse festgestellt werden kann.

 

Welche anderen bekannten Methoden zur Bindung von Kohlendioxid (CO2) gibt es noch. Speziell wenn Wasser, Salz und Natronlauge vorhanden sind, wie bei der CO2-GANS-Herstellung:

 

Destilliertes Wasser - Dest. Wasser wurde von jeglichen Verunreinigungen gereinigt und ist pH-Neutral mit einem pH-Wert von 7. Wenn destilliertes Wasser luftdicht in einem Gefäss gelagert wurde und dann geöffnet wird, fängt es sofort an der Umgebungsluft CO2 zu entziehen. Dadurch verändert sich der pH-Wert mit der Zeit von 7 auf einen sauren Wert von 4,8-5.

 

Meerwasser - Unser Meerwasser kann auch bis zu einen gewissen Grad CO2 aus der Luft aufnehmen und Binden. Dadurch bilden unsere Meere einen natürlichen Puffer bei einem erhöhten CO2-Gehalt der Luft und wirken damit zum Klimaausgleich bei.

 

NaOH-Lauge - Natronlauge hat die Eigenschaft CO2 aus der Luft zu binden und sich dabei langsam in eine Natriumcarbonatlösung umzuwandeln. Natriumcarbonat ist ein Salz der Kohlensäure (CO2) und bildet im trockenen Zustand ein weißliches Pulver.

 

Natronkalk - Wenn Natronlauge NAOH) und Calciumhydroxid (gelöschter Kalk, oder Kalk im Wasser) zusammen kommen, bildet sich Natronkalk unter der Bindung von CO2 aus der Umgebungsluft. Die Reaktionsgleichung lautet:

 

CO2 + 2 NaOH => Na2CO3 + H2O

Na2CO3 + Ca(OH)2 => 2 NaOH + CaCO3

 

Dies Wissen muss bei Versuchen zur CO2-Reduktion berücksichtigt werden.