V-Gate Magnetmotor und Forschungen

Inhalt

 

1. Grundlagen

2. Einfache Funktionsbeschreibung

3. Youtubevideo zum Calloway V-Gate

4. Youtubevideo zum Roobert33 V-Gate

5. Materialien für Nachbau des Roobert33 V-Gate

5.1 Hinweise vor dem Aufbau

5.1.1 Verwendete Magnete

5.1.2 Rotor Magnetanordnung

5.1.3 Weitere Aufbaudetails

6. V-Gate Rotorberechnungen

9. Quellen

 

 

1. Grundlagen

 

Der V-Gate Magnetmotor ist ein Kreisbeschleuniger.

 

Im Gegensatz zum Linearbeschleuniger, werden hier die 2 Magnetreihen um ein Rohr oder Rad herum geführt. Durch die kreisfürmige Anordnung der Magnete, wird der Rotor beschleunigt. Ein Längsmagnet dient als stehender Teil (Stator).

 

Wenn die Magnetreihen einmal um den Rotor herumgeführt werden, treffen die Magnete der Außenlinie auf die der Innenlinie.

 

 

2. Einfache Funktionsbeschreibung

 

Eine genaue Beschreibung wurde bereits beim Kreisbeschleuniger erklärt. Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung als Bild:

V-Gate Prinzip
V-Gate Prinzip

 

3. Youtubevideo zum Calloway V-Gate

 

Das nachfolgende Video des Calloway C Gate, zeigt das Prinzip auch recht anschaulich:

 

 

4. Youtubevideo zum Roobert33 V-Gate

 

Ein paar Jahre nach der Veröffentlichung des Calloway V-Gates wurde im Internet folgendes Video von "Roobert33" veröffentlicht. In diese zu sehen, ein "scheinbar" selbstlaufender Magnetmotor nach dem V-Gate Prinzip. 

 

Das Problem mit dem Sticky-Point hat der Erbauer dadurch gelöst, indem der obere Statormagnet rechtzeitig durch eine Kunststoffscheibe an der Seite angehoben wird. So wird der Sticky-Point scheinbar überwunden.

 

Neben der Anhebung des oberen Statormagneten, wird im unteren Bereich zusätzlich durch die Kunststoffscheibe ein kleinerer Magnet angehoben.

 

Weiterhin ist im Messingrotor auf einer Holzscheibe eine größere Messingschraube als Unwucht verbaut. Diese Unwucht sorgt möglicherweise dazu das anheben des oberen Magneten zu unterstützen.

 

 

Bei Peswiki steht, das der Erbauer der Roobert33-Läufers Calloway ist. Auch wenn an einigen Stellen im Internet gesagt wird, das er selbst das ganze als Fake beschrieben hat, steht bei Peswiki das genaue Gegenteil.

 

Die Homepage von Calloway finden Sie HIER und weitere Hinweise zum Nachbau HIER. Er gibt an, dass beim Nachbau sehr auf das Gewicht geachtet werden muss, damit der V-Gateaufbau funktioniert.

 

Es gab einige Nachbauer dieses Magnetmotors, die keinen Erfolg hatten. Bei den Nachbauten die ich sehen konnte, ist mir aufgefallen dass keiner einen Rotor aus Messing verwendet hat. Messing hat im Gegensatz zu Kunststoff oder Holz andere magnetische Eigenschaften. Es ist Amagnetisch.

 

Weiterhin konnte ich auf den Bilder dieser Nachbauten nicht die Messingschraube im innenliegenden Holz sehen, die vermutlich im Rotor für eine Unwucht an einer bestimmten Stelle sorgt.

 

Ob Fake oder nicht, ich halte es für sinnvoll diesen Magnetmotor mit nahtlosen Messingrohr und Messingschraube für die Unwucht nachzubauen, und auszuprobieren was wirklich dran ist.

 

 

5. Materialien für Nachbau des Roobert33 V-Gate

 

Welche Materialien für einen Nachbau dieses Motors vermutlich benötigt wird, können Sie der folgenden Liste entnehmen

 

V-Gate Magnetmotor Roobert33 Materialliste
V-Gate Magnetmotor Roobert33 Materialliste

Ich habe den Aufbau bisher nicht umgesetzt, daher keine Garantie!

 

 

5.1 Hinweise vor dem Aufbau

 

Calloway erwähnt, das es sinnvoller ist vor dem Bau eines V-Gatemotors erst einen Linearbeschleuniger mit Rampen zu realisieren, um eigene Erfahrungen zum Abstand der Magnete, dem Sticky-Point usw. zu sammeln.

 

 

5.1.1 Verwendete Magnete

 

Auch wenn die Magnete im Video silbern glänzen, sollen für den Rotor Ferritmagnete verwendet werden. Dies erwähnt Calloway auf seiner Homepage. Neodymmagnete für den Rotor sind zu stark. Sie lassen sich durch die hohe  Abstoßung zueinander nur sehr schwer verkleben. 

 

Der obere Stabmagnet muss aus einem Stück sein. Ein Stack aus mehreren Magneten erzeugt ein anderes Magnetfeld als ein Magnet aus einem Stück. Seine Magnetisierung ist in Längsrichtung.

 

 

5.1.2 Rotor Magnetanordnung

 

Es hat sich in Versuchen gezeigt, das von den paarweise angeordneten Magnete im Rotor, das erste Paar das innen liegt, mit der Magnetisierung genau anders herum eingesetzt werden muss. Dadurch werden die abstoßenden und anziehenden Kräfte am Sticky Point minimiert. Siehe auch Erklärung Kreisbeschleuniger.

 

Am besten ist es, vor dem anbringen der Magnete eine Papier- oder Kunststoffschablone zu erstellen, auf der die Anordnung der Magnete für den Rotor genau abgebildet ist, und Löcher für die Magnete ausgeschnitten wurden. Diese wird lose auf das Messingrohr aufgeklebt, und dient dann als Hilfe, um die Magnete zu positionieren.

 

Beim ankleben der Magnete ist auf absolute Sauberkeit achten, und Magnet sowie die Stelle am Messingrohr mit Aceton reinigen.

 

 

5.1.3 Weitere Aufbaudetails

 

Calloway erwähnt, das der gesamte Aufbau auf Anziehung ausgelegt ist. Das heißt, das sich der Statormagnet und die Rundmagnete auf dem Rotor gegenseitig anziehen. Im Video sieht es genau anders herum aus.

 

Der untere Magnet dient der Unterstützung, damit sich der Rotor anfängt zu drehen.

 

Calloway erwähnt auch ein Detaiil zur Anzahl der Anhebevorrichtungen + Stabmagneten. Er erwähnt, das 4 dieser Vorrichtungen eine bessere Energieausbeute ergeben, als nur eine. Vermutlich kann dann auch auf den im Video unten agebrachten kleinen Zusatzmagnet verzichtet werden. 

 

 

6. V-Gate Rotorberechnungen

 

Wenn Sie einen eigenen V-Gaterotor bauen möchten, finden Sie im Downloadbereich das Dokument:

 

"V-Gate Rotor Berechnungen für Magnetmenge je Seitenlänge"

 

Wenn Sie ein Rohr mit einem bestimmten Durchmesser haben und wissen welchen Durchmesser Ihre Magneten haben, können Sie hiermit ausrechnen, in welchen Abstand die Magnete angeordnet werden müssen.