KoSi-Generatoren + Bauanleitungen

Inhalt

 

1. Grundlagen

1.1 KoSi-Gehalt bestimmen

1.1.1 SilverTimer-App

1.1.2 SilverTimer App Funktion

2. KoSi-Generator "Typ 7-III"

2.1 Technische Daten

2.2 Schaltung und Platine

2.3 Bauteile 

2.4 Platinenlayout

2.5 Platinenbestückung

2.6 Gehäuse

2.7 Gehäusebearbeitung

2.8 Zusammenbau

2.9 Funktionstest

2.10 Erweiterung mit USB-Lademodul

2.11 Erweiterung mit USB-Powerbank + Silberstabhalter

3. Weitere Selbstbauvarianten

4.1 KoSi-Generator "FreeKoGen"

4.2 Schaltung und Details

5. Großer KoSi-Generator "FreeKoMax"

6. KoSi-Herstellung Messungen

6.1 Tyndall-Effekt

6.2 Messreihe mit Typ 7-III + FreeKoGen

9. Quellenangaben

 

 

1. Grundlagen

 

KoSi steht für "Kolloidales Silber". Das bedeutet das Silber als Kolloid in einer Lösung vorkommt.

 

Eine Methode KoSi herzustellen ist Silberelektroden in reines Wasser zu tauchen, und durch die Elektroden einen Strom zu schicken. Dabei lösen sich kleine geladene Silberionen in kolloidaler Form von den Silberstäben. Die Silberpartikel schweben am Anfang in dem Wasser, weil sie gleich geladen sind, und sich gegenseitig abstoßen.

 

Die Silberpartikel sind so klein, das Sie bei geringer Konzentration nicht mit dem bloßen Auge gesehen werden können. Erst ab einer Konzentration von 20-25ppm erkennt man, das sich die klare Lösung verfärbt und aussieht wie Apfelsaft.  

 

Weitere gute Grundlagen und Buchtipps zum Thema KoSi können Sie bei

Kolloidal-Silber nachlesen.

 

Nachfolgend werden einige KoSi-Generator vorgestellt, die sie selbst nachbauen können. Für den Elektronikeinsteiger empfiehlt sich der Typ 7-III bei dem die Bauteile ohne löten einfach auf einen Steckboard aufgesteckt werden können. Details dazu siehe Kap. 3. 

 

 

1.1 KoSi-Gehalt bestimmen

 

Es ist nicht einfach den genauen ppm-Gehalt von kolloidalen Silber 100%ig genau zu bestimmen. Eine Annäherung, die auch von anderen KoSi-Geräteherstellern verwendet wird, ergibt die Berechnung des KoSi-Gehaltes mit dem Faradayschen Gesetz. Sie finden Hintergrundinformationen hierzu, sowie eine Tabelle mit Herstellungszeiten unter dem folgenden Link:

 

KoSi-Herstellung incl. Tabelle

 

 

1.1.1 SilverTimer-App

 

Basierend auf der Berechnungsmethode mit dem Faradayschen Gesetz, hat Silvertimer eine praktische APP programmiert, mit der durch Angabe der Wassermenge (ml) und des KoSi-Wertes (ppm) die Zeit der Herstellung angezeigt wird.

Es ist direkt möglich einen Counter mit dieser Herstellungszeit zu starten. So werden Sie durch Piepen informiert, wenn die KoSi-Herstellung fertig ist.

 

Die App ist für das iPhone (optional mit Applewatch) + Android programmiert worden und kann  gratis heruntergeladen werden:

 

Apple (iOS): Appstore - SilverTimer

 

Android: Google Playstore - SilverTimer

 

 

SilverTimer App Funktion 01
SilverTimer App Funktion 01

1.1.2 SilverTimer App Funktion

 

 

Wie wird die APP eingestellt?

 

Vor der Herstellung des KoSi, müssen sie nach dem Start der APP noch ein paar Einstellungen prüfen und ggf. ändern. Wie das geht, zeigen wir ihnen hier an Hand der Android-App.

 

Nach dem öffnen der App sehen sie den rechten Bildschirm. Unter dem 3 Punkten (Siehe gelbe Ring) finden Sie die weiteren Einstellungen der APP.

SilverTimer App Funktion 02
SilverTimer App Funktion 02

Hier auf "Einstellungen" gehen um die weiteren Funktionen anzupassen

 

Unter "Hilfe" bekommen sie ebenfalls weitere Informationen zur Beienung der APP.

SilverTimer App Funktion 03
SilverTimer App Funktion 03

Hier können Sie folgendes einstellen:

 

Bildschirm bleibt an - Soll der Bildschirm während der gesamten Herstellung an bleiben?

 

Elektrodenreinigungsalarm - Wenn die Herstellung länger dauert, oder mit hohen Strömen bei der Herstellung gearbeitet wird (10/20mA), können Sie sich alle 15 Min. alarmieren lassen, damit sie die Elektroden mit einem sauberen Tuch abwischen können, um weniger Silberoxid in der Lösung zu haben.

 

Elektrodenstrom wählen - Je nachdem mit welchem Gerät sie arbeiten, ist der Strom zwischen den Elektroden unterschiedlich. Hier können die den Wert anpassen

 

 

SilverTimer App Funktion 04
SilverTimer App Funktion 04

Elektrodenstrom wählen:

 

Sie können hier zwischen 5 - 10 - 20 mA auswählen. 

 

Neben der Stromstärke stehen ein paar bekannte KoSi-Geräte, die mit diesen Strömen arbeiten.

Nach anpassen aller Einstellungen können sie den Herstellungsprozess starten.

 

 

2. KoSi-Generator "Typ 7-III"


In diesem Kapitel wird ein Aufbau des KoSi-Generators Prototyp 7-III beschrieben.

 

Der Clou an diesem Generator sind die beiden eingebauten DC/DC-Wandler, die aus 5V Eingangspannung je +15/+15V machen, was 30V in Summe/Wandler ergeben. Da beide DC/DC-Wandler galvanisch von der Eingangsspannung getrennt sind, können so die 2x30V der beiden Wandler in Reihe geschaltet werden. Dadurch stehen ca. 60V am Ausgang zur Verfügung. Die benötigte Eingangsspannung von 5V kann neben einem Netzteil, auch von einem USB-Port oder einer Powerbank kommen.

 

Durch die höhere Ausgangsspannung von 60V wird das KoSi schneller hergestellt, im Vergleich zu Generatoren wie der FreeKoGen, der noch mit 24V arbeitet.

 

Ein wichtiger Punkt des Generatos ist auch der Elektrodenabstand. Beim Typ 7-III beträgt er 12,5mm geschrumpft.

 

Für die Schaltung zum Typ 7-III wurde hier ein eigenes Platinenlayout entwickelt, sowie ein anderes Gehäuse mit Batteriefach.

 

Hinweis zu den 60V Gleichspannung die am Ausgang anliegen:

 

Seit 2014 gilt die neue EU-Richtlinie, die vorgibt welche Spannung als Niederspannung gilt. Diese beginnt bei einer Gleichspannung ab 75V DC. Das heißt das der Typ 7-III noch im Bereich der Kleinspannung arbeitet. Trotzdem sollte bei dieser Spannungen mit Vorsicht vorgegangen und darauf geachtet werden, das keine Kinder und Menschen mit Herzsprittmachern mit der Spannung direkt in Berührung kommen. Betrieb und Nutzung auf eigene Gefahr!

 

 

2.1 Technische Daten


Die Technischen Daten des KoSi-Generators Typ 7-III  sind:

  • Polwechsel alle ca 2 Minuten
  • Elektrodenspannung ca. 60V (DC)
  • Elektrodenstrom max. 5 mA
  • Strombegrenzung
  • Verpolungsschutz
  • Überlastschutz
  • Anzeige des Polwechsels durch Farb-LED
  • Anzeige der Funktion und der Strombegrenzung mit Blink-LED.
  • Stromverbrauch ca. 130mA bei 5V (DC) Input



2.2 Schaltung und Platine

 

Die Schaltung basiert auf der rechts gezeigten von H.D.T.

 

Die Schaltung besteht aus einem ersten Teil, der die 60V Ausgangsspannung aus 5V Eingangsspannung erzeugt und den Strom auf 5mA begrenzt, und einem nachgeschalteten Teil, der den Polwechsel an den Elektroden durchführt.

2.3 Bauteile

 

Im folgenden Bild sehen Sie alle Bauteile des Typ 7-III

KoSi-Gen Typ 7-III  Bauteile

 

Eine Bauteileliste zu dem KoSi-Generator können Sie über den folgenden Link ansehen:

 

KoSi-Gen 7-III Warenkorb Reichelt

 

 

2.4 Platinenlayout

 

Im folgenden Bild ist das Platinenlayout des Typ 7-III zu sehen

KoSi-Gen Typ 7-III

Platine mit Bauteilen

 

Die Herstellung der Platine wurde bei diesem Prototyp mit der Direkt-Toner-Methode durchgeführt. Sie finden alle nötigen Informationen dazu unter:

 

Platinen ätzen mit der Direkt-Toner-Methode

 

Nachfolgend finden Sie das Platinenlayout, das mit Sprintlayout (.lay) erstellt wurde, Gratis zum Download. Wer möchte kann sich das Layout mit dem kostenlosen Sprint-Layout Viewer von Abacom ansehen und ausdrucken, oder die Platine bei einem Platinenproduzenten mit dieser Datei anfertigen lassen.

 

KoSiGen-Typ7_III.zip
Komprimiertes Archiv im ZIP Format 14.5 KB

 

 

2.5 Platinenbestückung

 

Die Platine sollte wie folgt bestückt werden. Dabei werden erst die kleinen und flachen Bauteile eingesetzt, bis hin zu den Größten:

 

  1. Die beiden Drahtbrücken einlöten
  2. Die Dioden ZF5.1 + ZF62 und die Widerstände R1+R2 einlöten
  3. Die IC-Sockel und den Relaissockel einlöten
  4. Die Dioden D2.1 + D2.2 hochgestellt einlöten
  5. Die Widerstände R2.1-2.5 hochgestellt einlöten
  6. Die Sicherung F1 und den IC3 einlöten
  7. Die Kabelanschlussleiste (2-pol über Power) einlöten
  8. Die Elko's C2.1-2.3 einlöten
  9. Litzen für die beiden LED's LD1 + LD2 einlöten (Alternativ Löstifte)
  10. Litzen für Out1+2 für die Elektrodenhalter einlöten (Alternativ Lötstifte)
  11. IC 2.1 + Rel 2.1 einstecken

 

Vor dem einstecken der beiden DC/DC-Wandler, folgt die Bearbeitung des Gehäuses. Erst nach dem ersten Funktionstest (Kap. 2.9) die beiden DC/DC-Wandler in die IC-Sockel stecken!

 

Im folgenden Bild sehen Sie die fertig bestückte Platine. Hier wurden die Anschlusslitzen für die LED's und die beiden OUT-Anschlüsse nicht direkt in die Platine eingelötet, sondern nur Lötstifte 1mm. Die Kabel der beiden LED's und des Elektrodenhalters werden nach dem Einbau der Platine ins Gehäuse über Einzelbuchsen eingesteckt.

 


 

 

2.6 Gehäuse


Als Gehäuse für die obere Platine wurde ein Kunststoff-Kleingehäuse mit Batteriefach für 4xAA (Mignon) ausgewählt: GEH KSB 02B

 

 

 

2.7 Gehäusebearbeitung

 

Folgende Löcher müssen in das Gehäuse gebohrt werden

 

Gehäusefront (ohne Batteriedeckel)

  • 1 x 8mm Bohrloch für Schalter (Im Bild noch ein Kippschalter. Hinweis, wenn Sie keine Batterien oder Akkus im Batteriefach haben, können sie den Schalter auch weglassen) 
  • 1 x 10,5mm Bohrloch für HEBL Strombuchse

 

Gehäuseoberseite (ohne Batteriedeckel)

 

  • 2 x 6mm Bohrlöcher (Abstand 12,5mm) für die beiden Klinkenbuchsen (Elektrodenhalter)

 

Gehäuseunterseite (mit Batteriedeckel)

  • 2 x 6,5mm Bohrlöcher für Montageringe (LED's )

 

Die beiden LED's müssen sehr weit oben am Rand (Siehe Bild unten) eingesetzt werden, da die Platine im Gehäuseunterteil eingeschraubt ist. Die LED's sind oberhalb der Platine platziert.

 


 

 

2.8 Zusammenbau


Gehäuseunterseite (mit Batteriedeckel)

 

Nachdem alle Löcher gebohrt wurden, wird die Platine in die Gehäuseunterseite eingeschraubt (M3-Schrauben sehr kurz (2-3mm))

Danach die beiden LED-Montageringe einsetzen. Jetzt können die LED's in die Montageringe eingeklickt werden. Falls Sie an die LED's KAbel mit Lötbuchsen angelötet haben, stecken Sie nun die LED-Anschlusskabel Polrichtig in die Platine.

 

Bei der LED1 zeigt die abgeflachte Seite an, an welchen Pol Minus angeschlossen werden muss. 

 

Bei LED2 ist die Polung unwichtig, da sie bei Stromwechsel zwischen rot/grün wechselt. Einfach ausprobieren, und ggf. die Anschlüsse an LED2 wechseln.

 

 

Gehäuseoberseite (mit Klinkenbuchsen 2,5mm)

 

Stecken Sie die beiden Klinkenbuchsen 2,5mm in die Löcher und verschrauben diese mit der Gehäuseoberseite. Als nächstes biegen sie alle 3 Anschlussbeinchen der Klinkenbuchse mittig zueinander um, und verlöten alle zusammen. Danach verlöten Sie die Klinkenbuchse mit der Platine über Litzen.

 

Stecken Sie die HEBL-Strombuchse in das Loch und verschrauben es mit dem Gehäuse. Stecken Sie danach den Schalter (grün) in das passende Loch und arretieren Sie es mit dem Schalter-Montagering auf der Gehäuseinnenseite.

 

Danach löten Sie den Plusanschluss der HEBL mit dem einen Schalteranschluss. Danach löten Sie eine Litze für Minus an die HEBL und eine Litze für Plus an den andere Schalteranschluss. 

 

Nun verschrauben sie noch das Plus- und Minuskabel der Gehäuseoberseite mit der Platine,. vor dem entgültigen Zusammenschrauben der beiden Gehäuseseiten, führen sie den Funktionstest durch, der im folgenden Kapitel beschrieben wird. 


Im Bild unten ist noch ein 9V-Clip zu sehen, dessen Plus und Minuskabel parallel zur HEBL angeschlossen sind, um das Gerät über ein Batteriepack mit Strom zu versorgen. Dieser Aufbau wird gerade noch umgesetzt, daher bitte den 9V-Clip nicht beachten. 


 

 

 

2.9 Funktionstest

 

Bevor Sie die beiden DC/DC-Wandler einbauen und das Gerät zusammenschrauben führen Sie bitte folgenden Funktionstest durch:

 

  1. Schließen Sie das Netzteil oder das USB-Stromkabel an, und prüfen ob an der Schraubklemme an der Platine 5V anliegen. Der Pluspol vom Stromanschluss muss am Anschluss anliegen, an dem nachfolgend die Sicherung "F1" kommt. Wenn die Polung hier schon falsch ist, prüfen Sie die Kabel und Verschaltung der Buchse HEBL mit dem Schalter.
  2. Liegt überhaupt keine Spannung an, prüfen Sie ebenfalls die gesamte Verkabelung der HEBL-Buchse und des Schalters. Weiterhin prüfen Sie ob vielleicht die Polung falsch anliegt. 

Liegt die Spannung an den Anschlussklemmen korrekt an, schalten Sie das Gerät aus. Jetzt können Sie die beiden DC/DC-Wandler in die IC-Sockel IC1+ IC2 einstecken, und das Gerät erneut einschalten. Hinweis: Die LED (Blink-LED  LD1) leuchtet erst, wenn der Ausgang belastet wird. 

 

Weiter geht es mit der Prüfung:

  1. Prüfen Sie ob eine Spannung am Ausgang anliegt und die LED (LD2.1) leuchtet. Ist beides nicht der Fall, prüfen Sie bitte ob alle DC/DC-Wandler, der IC und das Relais richtig herum eingesteckt sind.
  2. Prüfen Sie ob an den Klinkenbuchsen für die Elektroden eine Spannung von 60V anliegt und die LED (LD2.1) leuchtet. Wenn die LED leuchtet, aber keine Spannung am Ausgang anliegt, dann prüfen sie, ob die LED (LD1) richtig herum angeschlossen ist, da Sie für die Ausgangsspannung verantwortlich ist. 
  3. Leuchtet die LED (LD2.1) am Ausgang liegt jedoch keine Spannung an, prüfen sie noch einmal ob das Relais richtig herum eingesteckt ist, und keines der Anschlussbeinchen umgeknickt ist.
  4. Liegen am Ausgang die 58-60V an, die LED (LD 2.1) leuchtet, schaltet aber nicht alle ca. 2 Minuten um, dann prüfen sie ebenfalls das Relais und den Platinenaufbau rund um den IC2.1, da dieser für den Polwechsel verantwortlich ist.

Wenn am Ausgang die 58-60V anliegen, und alle ca. 2 Minuten die Polung wechselt, können Sie die Strombegrenzung testen.

 

Nehmen Sie dazu ein Messgerät, und stellen dies auf Ampere DC "=" ein und gehen mit den beiden Messkabeln des Messgerätes an beide Ausgänge des Typ 7-III. Das rote Kabel an Out1 und das schwarze an Out2. Sie müssten jetzt eine begrenzte Stromanzeige im positiven Bereich sehen. Wenn Sie möchten, können sie nun den Messbereich am Messgerät auf mA einstellen. Der Strom sollte bei 5mA liegen.

 

Wenn die Strombegrenzung auch funktioniert, können Sie jetzt das Gerät zusammenschrauben und Ihr Typ 7-III KoSi-Generator ist fertig.

 

Falls Sie den Generator mit eigener Stromversorgung ausstatten möchten, finden Sie in den folgenden beiden Kapiteln Bauhinweise hierfür.

 

Im Kapitel 2.10 finden Sie Hinweise, wie sie den bisher aufgebauten Generator durch Erweiterung mit einem 18650er LiPo-Akkus und einem USB-Lademodul jederzeit aufladen und ohne Stromanschluss nutzen können.

 

Im Kapitel 2.11 finden Sie Bilder und Hinweise, wie sie eine USB-Powerbank in den Generator einbauen können. Auch hiermit ist ihr Generator danach vom Netz unabhänggig. Weiterhin wird Ihnen gezeigt, wie sie ein Röhrchen für Silberstäbe am Gehäuse befestigen können.

 

 

2.10 Erweiterung mit USB-Lademodul

 

Sie können ihren Kosi-Gen Typ 7-III mit wenigen weiteren Bauteilen so erweitern, das sie ihn jederzeit ohne Netzanschluss nutzen können. Sie benötigen dafür nur folgende weitere Bauteile:

 

  1. LiPo-Akku (18650 / 3,7V)
  2. USB-Lademodul
  3. Ein-Aus-Schalter

 

Das Lademodul wird wie folgt angeschlossen.

USB-Lademodul mit Schutzschaltung
USB-Lademodul mit Schutzschaltung

Neue Anschlüsse:

  • Das Modul wird mit den Eingangsanschlüssen (Plus + Minus) an die HEBL-Strombuchse angeschlossen.
  • Der LiPo-Akku in das Batteriefach gelegt und verklebt und so angeschlossen wie oben im Bild angezeigt.
  • Der Plus-Ausgang vom Lademodul wird an einen Schalter angeschlossen den Sie noch in das Gehäuse einbauen müssen.
  • An den Schalter (Plus) und dem Lademodul (Minus) können Sie nun die Platine des KoSi-Gen Typ 7-III anschließen.

 

 

2.11 Erweiterung mit USB-Powerbank + Silberstabhalter

 

Mein Wunsch war es schon immer, einen Kosi-Generator zu besitzen, der die Stromversorgung direkt mit an Bord hat und die Silberstäbe ebenfalls mitführt.

 

Daher wurde der hier beschriebene Generator mit einer USB-Powerbank ausgestattet, die zu diesem Zweck umgebaut wurde.

 

KoSi-Gen 7-III Gehöuse mit Powerbank vor dem Einbau
KoSi-Gen 7-III Gehöuse mit Powerbank vor dem Einbau

Hier rechts im Bild ist die Powerbank zu sehen, die in das Gehäuse eingebaut wird.

 

Daneben liegt der benötigte 18650er LiPo-Akku.

 

Weiterhin die bekannten Buchsen, Sschalter und LED-Clips.

KoSi Gen 7-III fertig mit eingebauter Powerbank
KoSi Gen 7-III fertig mit eingebauter Powerbank

Hier links zu sehen, der fertig angepasste Kosi-Gen 7-III mit verbauter Powerbank und 18650er LiPo-Akku.

 

 

Kosi-Gen 7-III mit Silberstabrohr
Kosi-Gen 7-III mit Silberstabrohr

 

Nach dem Einbau der Powerbank und des Akkus folgt noch das seitliche anbringen des Rohres für die Silberstäbe.

 

Es wurde über kleine Löcher an der Gehäuseseite und Kabelbindern, sowie Kunststoffkleber befestigt.

Kosi-Gen 7-III fertig von oben
Kosi-Gen 7-III fertig von oben

 

Hier links zu sehen, der fertige Kosi-Gen 7-III mit eingebauter Powerbank+Akku und Silberstabrohr.

Kosi-Gen 7-III fertig von der Seite
Kosi-Gen 7-III fertig von der Seite

 

Hier von der Seite zu sehen, der Typ 7-III mit der noch funktionsfähigen Lade-Entladebuchse für die Powerbank.

 

Damit kann der Kosi-Generator auch als Powerbank für andere Geräte benutzt werden.

 

 

3. Weitere Selbstbauvarianten

 

Neben dem hier beschriebenen KoSi-Generatoren die sie selbst bauen können, gibt es noch weitere Selbstbauvarianten:

 

  • Typ 7-III Aufbau auf einem Steckbrett (kein Löten notwendig)
  • Typ 7-III Aufbau ohne Akku in einem schmaleren Gehäuse mit weniger mechanischen Bearbeitung des Gehäuses und allen Bauteilen direkt auf der Platine integriert.

und weitere Selbstbauvarianten wie:

  • Kosi-Generator IN 4-35V (AC+DC) und OUT 60V


bei Kolloidal-Silber unter "Selbstbauprojekte"

 

 

4.1 KoSi-Generator "FreeKoGen"


Ein einfacher KoSi-Generator ist der folgende FreeKoGen. Er ist relativ klein und arbeitet mit einem NE555-Timer für den Polwechsel. Die Schaltung wurde auf einer Streifenrasterplatine umgesetzt.

 

Technische Details FreeKoGen:

 

  • Input 12V (DC)
  • Output an den Elektroden 24V (DC)
  • Strombegrenzung bei 5-6mA
  • Polwechsel alle ca. 4 Sekunden

 

Da dieser Generator nur 24V anstatt 60V am Ausgang bereit stellt, dauert die Herstellung länger, als bei der Verwendung einer Generators wie den Typ 7-III. Eine Messreihe zur Herstellungszeit finden Sie im Kap. 6.2

 

 

4.2 Schaltung und Details

 

In der folgenden Datei finden Sie alle nötigen Informationen und Bilder um den Generator zu bauen.

FreeKoGen
Bilder, Schaltplan und Platinenlayout für einen KoSi-Generator (Kolloidales Silber). In der Schaltung enthalten, Strombegrenzung und Spannungswechsel alle 4 Sekunden damit sich keine Ionenbrücke bilden kann.
FreeKoGen.zip
Komprimiertes Archiv im ZIP Format 1.4 MB



5. Großer KoSi-Generator "FreeKoMax"


Der FreeKoMax wurde gebaut um auf einmal 5 Liter KoSi für den Gartenbedarf herzustellen. Er enthält im Deckel eine Steuerung, die folgendes automatisch durchführt:

  1. Wasser erhitzen (über eingebaute Elektroplatte)
  2. Bei Erreichen von 80°C Heizplatte ausschalten
  3. Starten KoSi-Herstellung
  4. Zeitgesteuerte KoSi-Herstellung über 6 Silberelektroden
  5. Automatische Ausschalten des Gerätes am Ende der Herstellung

 

Der Strom ist auf 6mA begrenzt. Die Spannung zwischen den im Dreieck verschalteten Silberelektroden beträgt 24V. Im folgenden ein paar Bilder des großen Generators.

 

Als Gefäß für das reine Wasser dient ein 5 Liter Becherglas, wie es auch im Medizin- und Chemiebereich verwendet wird.


Aktuell ist der FreeKoMax nicht im Betrieb. Er müsste umgebaut werden auf einen KoSi-Generator Prototyp 7-III mit OUT 60V + 10mA. Weiterhin ist es sinnvoll, die Steuerung von der gezeigten Platine auf eine uC-Steuerung mit Arduino oder Rasperry umzustellen. Da aktuell keine 5 Liter auf einmal hergestellt werden müssen, kann der Umbau warten.

 

 

6. KoSi-Herstellung Messungen

 

6.1 Tyndall-Effekt

 

Bei kolloidalem Silber sind die Silberionen so klein, das sie mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. Um zu erkennen das Ihre KoSi-Herstellung funktioniert, können sie den Tyndall-Effekt nutzen.


Der Tyndall-Effekt beschreibt die Streuung vom Licht an mikroskopisch kleinen Teilchen, wie unseren Silberionen.


Wenn Sie einen Laserstrahl oder eine Taschenlampe an ein Becherglas mit reinem destillierten Wasser halten, wird das Wasser nicht anfangen zu leuchten. Sobald aber mikrospokisch kleine Teilchen in dem Wasser gelöst sind, wird das Licht direkt im Wasser gebrochen.


Die folgenden beiden Bilder zeigen den Unterschied. Im linken Becherglas ist reines AMPUWA, im rechten Becherglas ist AMPUWA mit Silberionen. Der Laserstahl ist nur im rechten Becherglas zu erkennen.



in Arbeit - Die beiden Bilder folgen noch.

 


6.2 Messreihe mit Typ 7-III + FreeKoGen

In der folgenden Galerie sehen Sie einige Bilder die während der beiden oberen Messreihen gemacht wurden:




9. Quellenangaben

 

Kolloidal-Silber