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Grundlagen
Der Timer NE555 ist ein integrierter Schaltkreis (IC) mit dem die unterschiedlichsten Timer- und Oszillatorschaltungen realisiert werden können. Als Beispiele sind hier, das alle Selbstbaugeräte zur Frequenztherapie von mir und die ich im Netz gefunden haben, als Frequenzbaustein einen „NE555“ oder baugleichen IC-Typ haben. Im Weiteren verwende ich hier die Bezeichnung NE555.
Er kann mit relativ wenig externen Bauteilen beschaltet werden. Mit extern beschalten ist das verwenden weiterer Bauteile wie Widerstände, Dioden, Kondensatoren, usw. gemeint, die benötigt werden um eine fertige funktionierende Schaltung umzusetzen.
Entwickelt wurde er 1970/71 von der Firma Signetics (Heute Philipps Semiconductors).
Der originale NE555 ist inzwischen veraltet. Die Nachteile sind ein hoher Ruhestromverbrauch und einer Versorgungspannung von mindestens 4,5V. Die CMOS-Varianten des Pinkompatiblen NE555 sind LMC555 oder TLC555. Beide haben die gleiche Funktion wie der NE555, aber die Vorteile dass Sie eine höhere Grenzfrequenz und einen geringeren Stromverbrauch haben.
Trotz der vielen verschiedenen Einsatzmöglichkeiten des NE555 werde ich hier nur auf die Funktion im Oszillatorbetrieb eingehen, da viele Schaltungen der Frequenztherapie und einige KoSi-Generatoren auf dieser beruhen.
Oszillatorbetrieb (Astabile Funktion)
Es gibt einige unterschiedliche externe Beschaltungen die den NE555 als Oszillator nutzen. Im Forum und auf der Homepage sind hierzu die Schaltpläne abgelegt. Da jede Beschaltung seine speziellen Vor- und Nachteile nach, werde ich im nachfolgenden analysieren.
Dies soll auch dazu dienen einen Zapper oder ähnliches mit Frequenzen zu bauen die anders als die der angegebenen Schaltung ist. Ein Beispiel wäre ein Zapper anstatt mit 30kHz mit 15Hz laufen zu lassen.
Ich gehe davon aus, dass das Rechtecksignal (Duty Cycle High 50%-Low50%) im gleichen Verhältnis stehen sollte. Den nur in diesem Fall kann man ein Rechtecksignal nach der Fourieranalyse korrekt in seine vielen Einzelsinussignale zerlegen. Mehr zu der Fourieranalyse und Ansätze zur Frequenztherapie finden Sie hier: >>Fourieranalyse<<
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Frequenztherapie- und KoSi-Schaltungen im direkten Vergleich
Vor der Betrachtung der Schaltung sehen wir nachfolgend alle untereinander. Bei allen Bildern wurde der NE555 mit der Pinbelegung als festes Bauteil angenommen und die restlichen Bauteile nach ihren Schaltplan angeordnet. So fällt der direkte Vergleich einfacher, als wenn jeder Bauplan für sich betrachtet werden müsste. Im Vergleich haben wir hier 5 Schaltungen die alle den NE555 als Oszillator einsetzen
- Clark-Zapper
- SOTA-Zapper
- Rife-Zapper
- Beck-Zapper
- KoSi-Gen III



Verhalten bei Belastung
Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass die Schaltungen von Clark, Rife und Beck im Grundaufbau identisch sind. Der Rifezapper hat zur Frequenzänderung vor dem R2 noch ein Poti geschaltet, und parallel zum Abschlußwiderstand R3 einen Kondensator. Laut den Unterlagen zum Rifezapper soll gerade dieser Kondensator C3 ein Problem läsen welches ich auch bei Clark-Zapper festgestellt habe. Das Ausgangssignal des Clarkzappers verändert sich unter Belastung. Sobald ich die Elektroden in die Hand nehme, wird das Rechtecksignal gedämpft.
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Weitere Betrachtung
Bei dem SOTA-Zapper fehlt der Widerstand R1, sowie ein Kondensator von Pin5, wofür dem NE555 ein Kondensator C1 vorgeschaltet ist. Ich gehe davon aus, dass dieser die Eingangsspannung stabilisieren soll.
Ein interessanter Aufbau ist auch der KoSi-Gen III. Die Grundschaltung ist die gleiche wie bei den anderen, nur das 2 Dioden zwischen die Pins 6 und 7 geschaltet ist. Der fehlende R3 ist hier nicht dargestellt. Es gibt jedoch in der „Blackbox“ einen Abschlusswiderstand.
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